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Heute (am 1. Juni) erreichte die Missionsprokur ein dringendes Hilfeersuchen aus Sri Lanka. Sr. Nirmala kehrte von einem Besuch in den Flüchtlingslagern zurück. Noch ganz erschüttert von den Eindrücken berichtet sie: "Liebe Sr. Birgit, eben bin ich zurückgekehrt vom Flüchtlingslager, das ich am 27. Mai erreicht habe. Es schaut fast so aus wie in Filmen von Konzentrationslagern der Nazis, die ich einmal gesehen habe. Ich bin noch ganz betroffen vom Zustand des Lagers. Zum ersten Mal war ich in der Kriegszone und habe dort die Menschen gesehen, die vom Krieg heimgesucht sind. Ich bin nach wie vor fassungslos. Etwa 3 lakh (=300.000) Menschen sind dort auf engsten Raum zusammengepfercht. Vier Familien müssen sich ein Zelt teilen, jede Familie erhält nur zehn Liter Wasser täglich. Familien sind auseinander gerissen und die Militärs erlauben ihnen nicht, nach ihren Familienangehörigen zu suchen. Medizinische Versorgung ist so gut wie nicht vorhanden, das Wasser wird knapp und die ersten Krankheiten, die um sich greifen, brechen aus. Wir Schwestern wurden gebeten, ein Team zusammen zu stellen, um medizinische Hilfe zu leisten. Für Kinder und Babies wird so gut wie nichts getan. Sie brauchen dringend unsere Hilfe. Wir sind für jede Hilfe, die Sie uns schicken können dankbar. Wir brauchen jetzt jede Rupie, um ein Hilfsteam zusammen zu stellen für die medizinische Versorgung und für die Kinder. Über eine große Hilfsorganisation werden uns 75 Waisen zugeteilt, alles Mädchen. Bitte bete für die Menschen, die in diesen Flüchtlingslagern um ihr Überleben kämpfen und auch für uns, damit wir schnell und gut helfen können. Danke. Im Gebet verbunden grüßt Sr. Nirmala" Schnelle Hilfe tut Not. Die Missionsprokur der Don Bosco Schwestern hilft kurzfristig mit einem größeren Betrag, damit die Schwestern schon mal ein Team zur medizinischen Versorgung bereit stellen können und damit auch für die 75 Mädchen alles vorbereitet werden kann, damit sie von den Don Bosco Schwestern und Mitarbeiterinnen aufgenommen werden und versorgt werden können. Für jede Spende sind die Mitschwestern dankbar! |